Warum jetzt in die YEALD Vermögensverwaltungsfonds investieren?

Im Jahr 2008 hielten wir in unserer dynamischen Strategie keine Aktien. Nicht, weil wir wussten, wann genau die Finanzkrise zu massiven Aktienverlusten führen würde. Sondern, weil das Bewertungsniveau von Aktien im Vergleich zu den Gewinnwachstumsaussichten der Unternehmen deutlich zu hoch war und irgendwann eine massive Korrektur kommen musste. Mit dieser Handlungsweise haben wir unsere Anleger vor massiven Verlusten bewahrt. Das Jahr 2008 haben wir sowohl in der dynamischen als auch in der konservativen Strategie im Plus abgeschlossen. Wir hatten eine Marktmeinung, die sich stark von der damals gängigen Marktmeinung unterschied und haben konsequent danach gehandelt.

Heute haben wir wieder eine Meinung und Strategie, die sich stark von der gängigen Anlagestrategie unterscheidet. Obwohl die Aktienkurse seit September 2008 gesunken sind, sind die Bewertungsniveaus (Kurs-Gewinn-Verhältnisse) der Aktienmärkte bereits wieder extrem hoch. Nur ein extremes Wachstum der Unternehmensgewinne  in den nächsten Jahren (mit mindestens 200% bis 300%) würde das hohe aktuelle Bewertungsniveau rechtfertigen. Aufgrund der hohen und wachsenden Arbeitslosigkeit und der Staatsverschuldung weltweit sowie der sehr verhaltenen Wachstumsaussichten glauben wir nicht, dass die Unternehmensgewinne in den nächsten Jahre im Durchschnitt 200% bis 300% wachsen werden. Deswegen verzichten wir auch jetzt noch auf Aktien, so lange, bis Aktien wieder zu gesunden Preisen gekauft werden können.

Ebenso sehen wir zur Zeit bei Anleihen mehr Verlustgefahren als Gewinnchancen. Die Bewertungsniveaus der Unternehmensanleihen sind im Vergleich zu der Kreditqualität der Unternehmen noch zu hoch. Bei Staatsanleihen sehen wir kein Renditepotenzial. Gleichzeitig ist offen, ob wichtige Länder der Verlockung einer beabsichtigten Inflation, um so ihre massive Staatsverschuldung abzubauen, widerstehen werden. Hierdurch könnten auch im Bereich der Staatsanleihen größere Verluste auftreten.

Wir erwarten momentan keine Währungsreform, jedoch schon größere Verschiebungen in den Währungsparitäten. Hiervon können unsere Anleger profitieren.

Der größte Anteil der dynamischen und konservativen Portfolios ist in Absolute Return Strategien angelegt, die auch in negativen Marktphasen gute Renditen erwirtschaften können. Das dynamische Portfolio hat zusätzliche einen hohen Anteil an trendfolgenden Managed Futures Hedgefonds.

Im vergangen halben Jahr waren die Handelsumsätze im Aktienmarkt niedrig. Die Preise werden hauptsächlich von spekulativ orientierten Anlegern getrieben, während wichtige institutionelle Anleger aufgrund der spekulativen Preisentwicklung auf der Seitenlinie blieben. Im 4. Quartal dieses Jahres erwarten wir eine größere Klarheit bezüglich der internationalen wirtschaftlichen Entwicklung, welche zu einer Ernüchterung der spekulativen Anleger führen wird. Unabhängig davon, ob es eine Auf- oder Abwärtsbewegung geben wird, sind unsere Portfolios gut positioniert um von wichtigen Trends zu profitieren.

Ein gute Anlagestrategie zeichnet sich auch durch die Vermeidung von größeren Verlusten aus. Um größere Verluste zu vermeiden, sind wir manchmal dazu gehalten, in der Strategie stark von der gängigen Anlagestrategie abzuweichen. Das kann auch vorübergehend zu kleineren Verlusten führen. Unterm Strich zahlt es sich aber aus, größere spekulative Risiken zu meiden und sich auf die Ausnutzung der stabileren Auf- und Abwärtstrends zu fokussieren.

Aufgrund der aktuellen Portfoliopositionierung, die unabhängig von der Marktrichtung ist, spielt Timing beim Einstieg keine Rolle. Wenn überhaupt, könnte aufgrund von historischen Analysen der Drawdowns und Erholungsphasen die Schlussfolgerung gezogen werden, dass der aktuelle Zeitpunkt zum Einstieg tendenziell überdurchschnittlich gut ist.

Spekulative Risiken meiden zahlt sich aus

Beide Vermögensverwaltungsfonds (Konservativ und Dynamisch) haben das Krisenjahr 2008 im Plus abgeschlossen.

Es zählt zu unseren Investmentprinzipien dass wir versuchen, spekulative Risiken zu meiden, auch wenn wir dafür kurzfristig nicht immer an spekulativen Kursgewinnen partizipieren.

Diese Vorsicht zahlte sich nicht nur im Jahr 2008 aus, sondern die Vermeidung von großen Verlusten führt im Laufe der Jahre sogar zu einer höheren Rendite als bei klassichen Anlagestrategien.

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